Ursachen der Parodontitis

Parodontitis ist ein ernstes Problem, da sie bei unzureichender Behandlung zu Zahnverlust führen kann. Leider werden Parodontalerkrankungen heutzutage immer jünger. Sie werden zunehmend bei Patienten unter 30 Jahren diagnostiziert. Bei den ersten Symptomen einer Pathologie müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Wenn Sie Zahnfleischbluten, eine Vertiefung der Zahnzwischenräume, Rötungen, Geschwüre und Schmerzen im Zahnfleisch bemerken, ist dies eine Gelegenheit, einen Parodontologen zu konsultieren.

Parodontitis

Parodontitis kann als die häufigste Krankheit in diesem Bereich bezeichnet werden. Dies ist ein entzündlicher Prozess, der sich im Bereich eines oder mehrerer Zähne gleichzeitig entwickeln kann. Sie geht mit einer Verletzung des Zahnfleischgelenks und der Bildung einer Parodontaltasche einher. Pathologische Inhalte befinden sich in der Tasche: Nahrungspartikel, Mikroorganismen, tote Epithelpartikel und bakterielle Abfallprodukte. In einigen Fällen liegt eine eitrige Entladung vor. Ohne Behandlung wird die Tasche tiefer, der Zahnfleischsaum sinkt,der Knochen geht zurück,  der Zahn wird beweglich. Es ist anzumerken, dass die Mobilität des III-IV-Grades bereits ein Indikator für die Zahnextraktion ist und daher bei den ersten Anzeichen einer Parodontitis eine Behandlung erforderlich ist.

Krankheitssymptome

  • Zahnfleischbluten
  • Schwellung des Zahnfleischgewebes
  • Hyperämie des Zahnfleischgewebes
  • Das Vorhandensein von Geschwüren
  • Hypertrophie der Zahnfleischpapille
  • Schmerz, Juckreiz, Brennen
  • Zahnbeweglichkeit
  • Blasse und lockere Gingivaschleimhaut
  • Das Vorhandensein von Parodontaltaschen

Diagnose von Krankheiten

Im Rahmen der Diagnose wird eine Untersuchung der Mundhöhle durchgeführt. Ein Röntgenbild hat einen hohen diagnostischen Wert. Sie können damit den Zustand des Knochengewebes beurteilen. Eine mikrobiologische Untersuchung des Inhalts der Parodontaltasche wird ebenfalls durchgeführt, um die optimale Therapie auszuwählen.

Prävention

Die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Parodontalerkrankungen sind die Einhaltung der Regeln der Mundhygiene, die Ablehnung von schlechten Gewohnheiten, eine gute Ernährung und regelmäßige Besuche beim Zahnarzt. Während einer Routineuntersuchung kann der Arzt den Prozess frühzeitig erkennen, wenn es recht einfach ist, ihn zu stoppen.

Eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Parodontitis spielt die professionelle Mundhygiene. Das Verfahren zur Entfernung von harten Ablagerungen und weichen Belägen muss 1-2 Mal im Jahr durchgeführt werden. Ablagerungen sind ein idealer Lebensraum für Krankheitserreger. Darüber hinaus können sie im Laufe der Zeit unter das Zahnfleisch eindringen und das Zahnhalteapparat zerstören. Um ein solches Szenario zu verhindern, hilft eine professionelle Zahnreinigung.

Behandlungsmethoden

Ein Behandlungsplan für parodontale Erkrankungen wird individuell unter Berücksichtigung aller Faktoren erstellt: der Art der Pathologie, des Entwicklungsgrades und der individuellen Patientenparameter. Die Behandlung kann entweder konservativ oder chirurgisch erfolgen. Bei der Parodontitis wird der Reinigung der Parodontaltasche von pathologischen Inhalten, ihrer medikamentösen Behandlung, große Aufmerksamkeit gewidmet. In einigen Fällen wird eine Kürettage durchgeführt. Je nach Indikation kann eine Schienung der Zähne durchgeführt werden. Durch den Einsatz moderner Methoden zur Behandlung von Parodontalerkrankungen können Sie Ihre Zähne schonen und eine stabile Remission erzielen.